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Tibets Kinder im Exil


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Sa

16

Apr

2011

Tibet aktuell: Tibet bittet UN um Hilfe - Situation im Kloster Kirti droht zu eskalieren

Das Militär hat die 2500 Mönche des Klosters Kirti hermetisch abgeriegelt

Wie berichtet, führte die politisch motivierte , höchsttragische Selbstverbrennung eines Mönches im Kloster Kirti (Osttibet) zunächst zu friedlichen Protesten und Solidaritätsbekundungen der Tibeter. Diese wurden sofort mit verschärfter Militärpräsenz der Chinesen unterbunden.

Die 2500 Mönche dieses Klosters wurden daraufhin zu patriotischen Umerziehungsmaßnahmen gezwungen. Doch nun haben die Chinesen das gesamte Kloster abgeriegelt, die Lebensmittel werden knapp und die Tibeter befürchten, daß bereits viele der Mönche verhaftet wurden.

Wie dringlich die Lage ist, zeigt, daß der Dalai Lama zusammen mit der Exilregierung sowohl die UN,  Amnesty International, Human Rights Watch, als auch die USA und den britischen Primeminister um Hilfe gebeten habe.

In den  Hilfe suchenden Schreiben drückt die tibetische Exilregierung ihre Befürchtung aus, die momentane Situation könnte zu ähnlich verheerenden Aufständen wie bereits 2008 führen.

Denn die Wut in der Bevölkerung ist groß, vor allem in der Region rund um das aktuell betroffene Kloster Kirti. Liu Qibao, der Vorsitzende der Provinz Sichuan (ehemals: Tibet, Amdo) ist einer besonders grausamer Hardliner, der auch bei den 2 Erdbeben in der Region 2008 und 2009 wenig Hilfe bot, bzw sogar ausländische Helfer nicht in die betroffenen Gebiete ließ.

 

Die Unruhen der letzten Wochen wurden auch auf brutalste beantwortet: Mit Hunden jagte  man auf die Bevölkerung, welche sich schützend vor das Kloster gestellt hatte. Man hat der Bevölkerung nun auch verboten, den Mönchen essen zu bringen, wie es traditionell geschieht, daher werden die Lebensmittelvörräte im Kloster nun knapp. Das Kloster ist komplett mit schwerst bewaffnetem Militär umstellt. 

Man befürchtet, daß alle Mönche verhaftet oder in Umerziehungslager gebracht werden sollen. An schlimmeres wagt man nicht zu denken.(weiterlesen)

 

Eure Sandra

Tibets Kinder im Exil

 

 


 

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