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Tibets Kinder im Exil


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Do

16

Jun

2011

Tibet News: Grenzen zu Tibet bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr geschlossen

Ehemals gab es in Tibet über 6.000 Klöster, nur 12 tibetische Klöster haben die Zerstörungswut der Chinesen überstanden.

Bereits Mittte März hatte China die Einreise nach Tibet allen Ausländern untersagt.

Grund hierfür war der Jahrestag des Aufstands der Tibeter gegen die Chinesische Besetzung, welcher zur Flucht des Dalai lamas und vieler Tibeter geführt hatte.

Nun hat China eine erneute Einreisesperre verhängt, scheinbar bis Mitte August.

Diese Sperre ist noch um einiges schärfer, denn auch Tibeter, die nicht in der "TAR" (Tibetan Autonomus Region) leben, sondern in den angrenzenden tibetischen Gebieten, die mittlerweile allerdings komplett zu China gehören, dürfen sich in dieser Zeit nicht in dem Autonomen Gebiet aufhalten.

Grund für diese radikale Grenzenschließung scheinen bevorstehende Feierlichkeiten der Chinesen zu sein.

Diese planen in der tibetischen Hauptstadt Lhasa das 90 jährige Jubiliäum der kommunistischen Volkspartei sowie das 60 jährige Jubiliäum der "friedlichen Befreiung Tibets" groß zu feiern.

Da die Tibeter diese Jubileen sicher alles andere als feierungswürdig empfinden befürchtet man wohl Protestaktionen und schließt daher alle Grenzen.

Aber auch im Normalfall ist eine Reise nach Tibet ja alles andere als einfach: Zusätzlich zum chinesischen Visum benötigt man ein Erlaubnis, nach Tibet einzureisen, offiziell wird diese Erlaubnis nur Gruppenreisen gewährt, die von parteikonformen Führern begleitet werden müßen.

Ein Kontakt zu den Tibetern ist nicht gewünscht und erlaubt.

Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln Toursiten untersagt.

Einzig in der Region rund um Lhasa kann man sich als Tourist einigermaßen frei bewegen.

 

Eure Sandra

Tibets Kinder im Exil e.V.

 

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