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Tibets Kinder im Exil


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Fr

01

Jul

2011

Merkel und Wen Jiabao in Berlin - Menschenrechtsfrage verschwunden hinter Wirtschaftsthemen

Der wirtschaftliche Auschwung China´s ist natürlich großartig doch wie lange kann das auf Kosten der Menschenrechte lange gut gehen?

Wenn große Politiker sich an einen Tisch setzen würde man ja oft gerne Mäuschen spielen und mithören: was und in welchen ton sagt wirklich wer zu wem?

Waswird wirklich ernsthaft thematisiert?

Was wird nur durch Blumen ausgedrückt?

Waswird verschwiegen?

Und wieweit repräsentieren die Medienmeldungen das tatsächliche politische Geschehen?

Im momentanen Fall wäre ich gerne ein großer Skeptiker, denn von den Pressemeldungen über das ja tatsächlich sehr bedeutende Treffen zwischen Wen Jiabao und Merkel bin ich persönlich sehr enttäuscht.

Im Vorfeld war wenigstens zwischen den Meldungen über wirtschaftliche Erwartungen immer wieder ein Satz von Westerwelle oder Merkel zu hören, der das Thema "Menschenrechte in China" als definitiven TOP erhoffen ließ.

Doch nun, im Nachhinein, am Ende der 2 tägigen Gespräche, durchsuche ich seit Stunden die hunderten von Pressemeldungen und finde nur Berichte über Milliardenaufräge, über chinesische Versprechen, weiterhin Staatsanleihen zu kaufen, um den Euro zu stärken, wofür Deutschland sich bedankt.

Und Ai Weiwei? Und Tibet? Und die verschwundenen 300 Mönche aus dem Kloster Kirti in Tibet?

Und die vielen ungenannten und unbekannten, nie international bekannten Verhaftetetn, Bespitzelten, Überwachten?

Wen Jiabao hatte zuvor ja auch Großbrittanien besucht. hiervon erfuhr man zumindest, daß man sich von chinesischer Seite sehr klar und deutlich, politische Kritik unterbot.

Da hattte zumindest scheinbar jemand gewagt, unangenehme Themen anzusprechen.

In der Hoffnung, daß unsere Regierung doch mutiger war als es derzeit den Anschein hat.

Eure Sandra

Tibets Kinder im Exil e.V.

 

 

 

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