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Tibets Kinder im Exil


1. Vorstand:

Sandra Bliemhuber

Destouchesstr 71

80796 München

 

sandra@tibets-kinder-im-exil.de

mobil 0176 328 968 98


Das Leben der Tibeter im Exil

Tibetfahne weht vor Bergen des Himalayas Dharamsala (Indien) ist der Sitz der tibetischen Exilregierung

Tibet wurde 1951 von China besetzt.

1959 floh His Holiness,

der Dalai Lama, nach Indien, vor einem befürchteten Attentat.

Ihm folgten seither ca 130.000 Tibeter (Gesamtbevölkerung: ca 6 Mio)

 

Nach einer bis heute höchstgefährlichen Flucht über 5.000 Meter hohe Pässe des Himalayas, nach wochenlangen Fußmärschen, führt der Weg durch Nepal zumeist nach Indien

Indien zeigte sich von Anfang an sehr großzügig und gewährte ihm und allen nachfolgenden Tibetern ausnahmslos Exil.

 

Seit der Flucht des Dalai Lama´s ist Mc Leod Ganj, oder Dharamsala, wie wir es im Westen nennen, eine ehemalige Englische Hillstation Sitz der tibetischen Exilregierung, des Dalai Lama´s und ca 8.000 fest dort lebenden Tibetern.

Dies ist auch immer der erste Anlaufpunkt der neu angekommenen Flüchtlinge.

 

Blick auf Dharamsala mit Bergen des Himalayas im Hintergrund Dort findet die Erstversorgung der neuen Flüchtlinge aus Tibet statt

 

Ankunft in Dharamsala / Mc Leod Ganj

Im Reception Center werden sie verpflegt und wieder auf die Beine gebracht, denn die Flucht ist körperlich unglaublich hart, viele erreichen ihr Ziel mit Erfrierungen, manche erreichen ihr Ziel nie.

 

Die Kinder werden dann, wenn sie alleine und ohne Familien angekommen sind, was sehr oft der Fall ist, in einem der 13 TCV Tibetan Children Villages untergebracht. Dort werden sie nach dem Konzept der SOS Kinderdörfer leben. In Großfamilien von 20 bis 40 Kindern mit einer Heimmutter und eine Schulasublidung erhalten.

Schwieriger ist es oft für Jugendliche und Erwachsene, vor allem deshalb, weil sie zumeist weder Englisch sprechen, noch je eine richtige Schule besucht haben oder eine wirkliche Berufsausbildung erhielten.

Vor allem in der Anfangszeit bot Indien vielen Tibetern an, im Strassenbau zu arbeiten, stellte Länder zur wirtschaftlichen Nutzung und zur Bebauung zur Verfügung und bot teilweise auch finanzielle Hilfe an.

 

 

Tibet Hilfe in München- auch für alte Menschen Besonders für alte Menschen ist das leben im exil sehr schwer

Schwierigkeiten und Chancen

Abgesehen von Sprachschwierigkeiten und kulturellen Unterschieden hatten gerade die im Süden Indien´s gelandeten Tibeter unglaubliche physiscche Probleme mit dem schwül-heißen Klima und erkrankten an Ihnen bisher völlig unbekannten Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria.

Heute, 52 Jahre nach der Ankunft der ersten Flüchtlinge, ist der Neubeginn in Indien teilweise etwas leichter geworden.

Durch Hilfe der bereits erfolgreich eingelebten Tibeter und ducrh viel Hilfe aus dem Westen, gibt es mehr und mehr Möglichkeiten.

Manch einer schafft es nun, einen Ausblidungsplatz zu ergattern, Frauen lassen sich z.B. oft als Näherinnen und Teppichweberinnen ausbilden.

Viele verdingen sich als Verkäufer in kleinen Strassenläden, wo sie traditionelle tibetische Hnadwerkskunst, Schmuck, buddhistische Statuen und Ritualgegenstände oder sehr häufig Textilwaren aller Art verkaufen.

Gerade in den größeren Exilgemeinden, wie z.B. Dharamsala oder Neu -Delhi, wo auch viele Touristen anzutreffen sind, vor allem aber aufgrund des wirklich auffälligen Fleißes der Tibeter führt all dies sicher nicht zu wirklichem Wohlstand, aber die Geschäfte laufen ganz ordentlich.

 

Ca 20.000 Tibeter leben in Nepal, allerdings nimmt Nepal seit einigen jahren keine Neuankömmlinge mehr auf.

 

Ca 15.000 Tibeter haben ihren Weg in den Westen gefunden und leben dann vor allem in der Schweiz, Kanada und den USA.