Hier kannst du unseren Newsletter bestellen
* indicates required

Der Newsletter erscheint alle 4 Wochen mit aktuellen Neuigkeiten aus Tibet, von den tibetischen Exilgemeinden und über unseren Verein

Folge TibetsKinder auf Twitter

 

KONTAKT

 

Tibets Kinder im Exil


1. Vorstand:

Sandra Bliemhuber

Destouchesstr 71

80796 München

 

sandra@tibets-kinder-im-exil.de

mobil 0176 328 968 98


Tibet seit 1951

Miltäreinsatz der Chinesen in Tibet 1950 wurde Tibet unrechtmäßig durch China besetzt

Nach einem langen Bürgerkrieg in China gewann 1945 die Kommunistische Partei die Macht und es wurde die Volksrepublik China ausgerufen.

Bald darauf beginnen die ersten chinesischen Invasionsversuche nach Tibet. 1950 besetzten chinesiche Truppen bereits Amdo und Kham.

Aufgrund der militärischen Überlegenheit der Chinesen beugen sich die Tibeter dem Ansprcuh Chinas, ein 17-Punkte-Abkommen zu unterzeichnen, in dem der Status Tibets als Teil Chinas mit politischer Autonomie und kultureller sowie religiöser Freiheit vereinbart  wird.

Alle Völkerrechtler sind sich jedoch darin einig, daß dieser Vertrag ungültig ist, da unter Druck unterzeichnet.

 

 

Das zerstörte Kloster Tsurphu in Tibet Tibetische Kultur wird zerstört- Umerziehungslager, Zwangsseßhaftmachung von Nomaden, zerstörung von Klöstern, Zwangsverheiratung von Mönchen, furchtbare Unterdrückung
China behauptete damals, Tibet von den imperialistischen Westmächten befreien zu wollen, was eine Farce ist, denn mehr als eine Handvoll Engländer befanden sich zu keiner Zeit in Tibet.
Die Tibeter wehren sich von Anfang an nach Kräften gegen die Besetzung, doch standen Bauern ohne Waffen einem gut ausgebildeten und ausgerüsteten Heer trotz allen Muts recht hilflos entgegen.

Nach Jahren der Unterdrückung kommt es in Tibet am 10. März 1959 zum Volksaufstand, der von der chinesischen Armee blutig niedergeschlagen wird. Dem Dalai Lama gelingt es, noch rechtzeitig ins indische Exil zu fliehen.  Mit ihm fliehen viele tausende Tibeter.

 

Die chinesiche Begründung für ihre Invasion verschiebt sich, man behauptet nun, Tibet von dem alten tibetischen feudalistischen System befreien zu wollen, von der Unterdrückung und Sklavenhaltung der Bauern durch Adlige und Mönche.

Ihr Vorgehen gegen die Tibeter wird immer rücksichtsloser und brutaler.

Planwirtschaft und sinnlose Vorgaben zur Bewirtschaftung führen gleichzeitig zu furchtbaren Hungersnöten.

 

Die „Große Proletarische Kulturrevolution“ von 1966 bis 1976 bringt eine noch schlimmere Welle von Gewalt und Elend über Tibet. Nur 13 von 6000 Klöstern und Tempeln überstehen die Zerstörungswut der Chinesen, die Tibeter werden bespitzelt, "umerzogen", mißhandelt, verhaftet und Tausende sterben in Haft oder Umerziehungslagern, oder verschwinden einfach spurlos.

Ca 1,2 Mio Tibeter fallen den Chinesen zum Opfer, dies bei einer Einwohnerzahl von 6 Mio gesamt.

 

 

 

Tibetische Jugendliche 1959 floh daher der Dalai Lama, Oberhaupt Tibets, nach Indien. Ihm folgten seither ca 120.000 Tibeter

Auch wenn sich die allerschlimmsten Verfolgungen seit dem Ende der Kulturrevolution gemildert haben, so leben die Tibeter noch immer in Unfreiheit und Unterdrückung.

Grundlegende Menschenrechte wie Meinungs und Redefreiheit werden systematisch unterdrückt, die tibetische Religion, Sprache und Kultur wird versucht, gezielt auszurotten.

Die Argumentationslinie Chinas hat sich ein weiteres Mal verschoben: Nun behauptet China, Tibet sei immer schon ein Teil Chinas gewesen, und somit sei der Autonomieanspruch Tibets historisch absolut unbegründet.

Der Dalai Lama residiert seither in Dharamsala in Indien. Mehr als 120.000 Tibeter sind ihm bereits ins indische Exil gefolgt, doch die Exilregierung hat ebenso wie die Tibeter die Hoffnung auf ein freies Tibet nicht aufgegeben. Man bemüht sich um eine Annäherung und folgt nun dem vom Dalai Lama vorgeschlagenen „Mittleren Weg“ . Statt Unabhängigkeit gibt man sich nun mit einer echten Autonomie innerhalb des chinesischen Staatsverbands als Verhandlungsbasis zufrieden, inkludierend echter Religions und Meinungsfreiheit sowie der Wahrung der Menschenrechte.

Doch China ist nach wie vor nicht zu wirklichen Verhandlungen bereit.

Und so kommt es nach wie vor zu (meist friedlichen) Aufständen in Tibet, die von China jedes Mal brutal niedergeschlagen werden.

Eine Besserung der Lage ist zwar nicht in Sicht, doch alle Tibeter glauben fest daran, eines Tages in ihr Heimatland zurückkehren zu können.

 

Über die neuesten Entwicklungen in den Exilgemeinden informieren wir durch unseren Blog