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Tibets Kinder im Exil


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mobil 0176 328 968 98

 

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Warum fliehen die Tibeter - Free Tibet!!

Free Tibet: Tibeter demonstrieren in Indien Demonstrationen in Tibet werden mit Haft und Folter geahndet und sind daher fast nur im Exil möglich

 

In vielen Ländern der Welt wurden und werden Minderheiten von Großmächten, die Ihre eigenen Ideale und Strukturen für allheilbringend halten, unterdrückt. Dies geschieht auch seit 5 Jahrzehnten in der nur namentlich noch autonomen Region Tibet. Der Tibet Konflikt hat wohl besonders aus wirtschaftlichen Gründen (chin. Wort für Tibet = Xizang = westliches Schatzhaus, bezieht sich auf Bodenschätze wie Uran, Gold, etc), in chin. Großmachtdenken, aber auch um Land für die explodierende chinesische Bevölkerung zu erwerben seine Ursache, so wurde 1951 Tibet von China gewaltsam einverleibt und die Kultur und Identität der Tibeter seither radikal ausgerottet.
Auch wenn die tibetischen Verhältnisse in den 50er Jahren aufgrund jahrhundertelanger
Abschottung nach außen fast noch mittelalterlich waren und defintiv vieles an den archaischen Strukturen verbesserungswürdig war, so rechtfertigt kein Mißstand im alten Tibet die miltärische Unterwerfung durch China.
 

 

Folgen der Bestzung durch China

Tibetische Butterlampen Ein Fünftel der tibetischen Bevölkerung fiel Chinas Regime zum Opfer

 

1,3 Mio. Tibeter (bei einer Einwohnerzahl von 6 Mio.) sind den Repressalien der Chinesen bis heute zum Opfer gefallen, teils durch militärische Auseinandersetzungen oder durch zahllose öffentliche Hinrichtungen.
Unzählige Menschen sindbis heute in Gefängnissen verschwunden, aber auch durch Hungersnöte, die durch unsinnige Planwirtschaft ausbrachen, starben viele Tibeter.

Zwangssterilisation der weiblichen Bevölkerung stand an der Tagesordnung, bereits das Öffentliche Rufen von "Free Tibet" führt zu Verhaftung, die Zustände in den Gefängnissen und Umerziehungslagern zeigen, dass Orson Welles düsteres „1984“ keineswegs Utopie war.

 

Darum schließen wir uns dem weltweiten Wunsch an: "Free Tibet" 

Dem Tibet Konflikt fielen zahlreiche Menschen und Monumente zum Opfer 3000 Klöster wurden zerstört, nur 12 überstanden die Angriffe gegen die tibetische Kultur

Natürlich unterbindet der Sozialismus auch in Tibet jegliche Religionsausübung, was die Tibeter, deren zentraler Lebensmittelpunkt die Lehren Buddhas sind und deren Anzahl an Mönchen und Nonnen 15 -20 Prozent der Bevölkerung betrug, besonders hart traf.

Die Tibeter wurden gezwungen, bei der Zerstörung von nahezu 6000 Klöstern mitzuhelfen, nur 13 Klöster überstanden die Vernichtungswut der Chinesen.

Auch wenn sich die schlimmsten Repressalien seit den 80ern gemildert haben und die augenscheinlichsten Menschenrechtsverletzungen zurückgegangen sind, so bleibt der Tibet Konflikt erhalten, denn  die Tibeter sind nach wie vor ein unfreies Volk im eigenen Land, welches durch Bespitzelung und Überwachung, vor allen in den Großstädten, einem ständigen Gefühl der Unsicherheit ausgesetzt ist.

Von Rede und Meinungsfreiheit ist in Tibet - wie in ganz China- noch bei weitem nicht zu sprechen und die neuere Toleranz der Chinesen gegenüber tibetischen Bräuchen und Religinsausübung ist auch noch stark begrenzt und mit vielen Vorgaben verbunden.

 

Freie Meinungsäußerung ist unmöglich, immer wieder kommt es zu Aufständen, die brutal niedergeschlagen werden.

 

Die Anzahl der in Tibet gezielt angesiedelten Han - Chinesen übersteigt nun bereits die der Tibeter, welche im eigenen Land immer mehr zur benachteiligten Minderheit werden, denn Zugang zu Ausbildung haben sie nur bedingt - die Schulgelder sind sehr hoch und bei weitem nicht jeder erhält überhaupt die für eine Ausbildung nötigen Papiere.

In wenigen Jahrzehnten wird sich dadurch die Tibetfrage von selbst gelöst haben, es wird in Tibet keine Tibeter mehr geben, bzw. die wenigen, die es noch geben wird, mussten sich längst ihrer Kultur und ihrer Wurzeln entledigen und sich bedingungslos dem chinesischen Totalitätsanspruch unterwerfen.


 

Tibet Hilfe die ankommt: Unser Motto Ein Überleben der tibetischen Kultur ist daher nur noch im exil möglich

Falls die Bemühungen der Exilregierung jedoch fruchten sollten und Tibet zukünftig Autonomie erreicht, braucht dieses Land ganz dringend gut ausgebildete, selbständige Menschen, die in der Lage sind, wieder aufzubauen, was in den letzten 50 Jahren zerstört wurde und gleichzeitig Modernisierung und Demokratisierung fortführen.


Die tibetischen Familien entschließen sich also zu dem schweren Schritt, ihre Kinder alleine ins Exil zu schicken, um Ihnen dort ein sicheres, freies Leben und eine gute Ausblidung zu ermöglichen und um wenigstens im Exil den Erhalt der tibetischen Identität, Sprache, Kultur und Tradition zu ermöglichen.

 

Für Erwachsene ist ein Neubeginn in Indien schier unmöglich, aufgrund mangelnder Sprach und Berufskenntnisse

Kapitel 2: Frühe Geschichte Tibets

 

Kapitel 3: Tibet seit 1951